1.Etappe: Einstimmung

15. Dezember 2010 | 3 Kommentare  

Als Impuls zum Beginn der Expedition berichtete Dr. Hagen Hultzsch von der Entwicklung der IT während seiner Zeit als Telekom-Vorstand. So sieht er Telekommunikationssysteme als Basis für funktionierende Zusammenarbeit in Organisationen. Erst disziplinierte Regeln machen die großen Freiheiten im Netz möglich, so Hultzsch. Die offene Beteiligung Vieler beschleunigt dabei Entwicklungen.

„Open Innovation“ war auch das Thema von Dominik Wind. Der frisch gebackene Co-Gründer der Agentur „until we see new land“ stimmte die Expeditionsgäste auf seine am Nachmittag stattfindende Future Space Session zu Open Innovation ein. Knappes Fazit: bei Open Innovation wird das Risiko des Innovationsprozesses auf viele Schultern verteilt. Außerdem besticht Open Innovation durch die Unsumme an möglichen Kooperationspartnern und damit mehr „Brainpower“. Ein Beispiel für erfolgreiche Umsetzung von Open Innovation ist „Lego Design By Me“, wo Kunden ihre eigenen Lego-Modelle inklusiver selbstkreierter Verpackung entwerfen können.

3 Kommentare zu “1.Etappe: Einstimmung”

  1. RalfLippold am 19. Dezember 2010 18:56

    Ungewöhnlich ging der Morgen los – erst dachte man, dass eine Verkaufsveranstaltung von Globetrotter gleich um die Ecke sei. Doch weit gefehlt, wir befanden uns ja auf einer Expedition.

    Dann die Sitzordnung (jeweils vier Reihen sich gegenüber sitzend – man hatte alle im Blick).

    Allein diese zwei Besonderheit ließen mich an Edgar Schein und seinen Workshop auf Cape Cod im Sommer 2009 erinnern. Er erzählte uns eine selbst erlebte Geschichte, die in Schweden spielte. Er war mit seiner Frau zu einem Geschäftsessen eingeladen, jedoch war es ihnen kaum möglich (wie auch anderen Nicht-Schweden) ins Gespräch mit Tischnachbarn zu kommen. Irgendwie muss der Veranstalter dies geahnt haben, denn nach dem Essen wurden alle Teilnehmer gebeten auf ihr Zimmer zu gehen und das hinterlegte Päckchen zu öffnen. Zu aller Überraschung enthielt es farbige Leggings und ebensolche gebatikte Shirts. Erst fühlte man sich (immerhin Vorstände, Professoren, Politiker) gelinde gesagt „verarscht“.

    Und doch trafen sie sich alle (verwandelt) nach einer halben Stunde wieder unten in der Lobby – nun stand dem Gespräch über Kulturgrenzen nichts mehr im Wege.

    Es war ein „safe container“ aufgebaut worden, in dem alle Gleiche unter Gleichen waren und somit auf „Augenhöhe“ miteinander kommunizieren konnten.

    Manchmal sind es wirklich die unscheinbaren Veränderungen in einem System, die unüberbrückbar scheinende Barriere wie ein Luft erscheinen lassen.

    Gespannt, was andere Teilnehmer während der ersten Minuten im Elbflorenz mitgenommen haben.

    Beste Grüße
    Ralf Lippold

  2. RalfLippold am 1. Januar 2011 08:49

    Ein erfolgreiches und gipfelstürmendes Neues Jahr wünsche ich allen, die bei der ersten Expedition dabei waren!

    Das neue Jahr gebiert bereits neues -altes- Wissen, so die Veranstaltung von Prof. Ekkehard Kappler, ehemaliger Gründungsdekan der Privatuniversität Witten/Herdecke:

    Was sehen Manager?
    http://www.was-sehen-manager.de/

    Viel Spaß und Einsichten

  3. RalfLippold am 5. Januar 2011 00:06

    Learning and Skills – EU initiatives and activities in the context of learning combined with ICT.

    http://is.jrc.ec.europa.eu/pages/EAP/eLearning.html

    Wann sehen wir weitere Expeditionsgruppen in Dresden, Bonn, Berlin, Jyväskylä (Home of TeamAcademy), und anderswo?

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