Gipfelstürmer

21. Dezember 2010 | Keine Kommentare  

Andreas Scholz-Fleischmann

Auf dem Weg zum Gipfel begleitete uns unter anderem Andreas Scholz-Fleischmann, Vorstand der Berliner Stadtreinigung. Er widmete sich dabei dem demographischen Wandel und dessen Auswirkung auf die Arbeitswelt. Das Bewusstsein in Unternehmen dafür schaffen, dass verschiedene Mitarbeitergruppen in Zukunft unterschiedlich behandelt werden müssen, war Mittelpunkt seiner Ausführungen. Weiterhin: Wie kann Expertenerfahrung weitergegeben und gesichert werden, sodass Unternehmen langfristig davon profitieren können?

 

Verena Dziobaka-Spitzhorn

Internet und Globalisierung von Wirtschaft machen eine Differenzierung vom Wettbewerb immer weniger über das Produkt möglich, so Verena Dziobaka-Spitzhorn, Geschäftsführerin von V.DS-Consulting. Relevant seien vielmehr die Menschen und deren Haltung und Verhalten gegenüber den Kunden. Das „soziale Kapital“ – die Beziehung zwischen Mitarbeitern bzw. Führungskräften und Kunden – muss zentraler Führungsfokus sein. Mehr denn je ist Vertrauen innerhalb des Unternehmens sowie zur Umwelt essentiell für den Unternehmenserfolg.

 

Dr. Frank Schönefeld

Dr. Frank Schönefeld, COO der T-Systems Multimedia Solutions GmbH zog in der Diskussion um kluge Organisationen einen Vergleich zwischen freiem Web und Web in Unternehmen und stellte fest, dass beide Webs der gleichen Technologie – jedoch unterschiedlichen Regeln folgen. Dabei vertritt Frank Schönefeld den Ansatz „It’s about technology and culture will follow“ und meint, dass erst Arbeitsprozesse innerhalb eines Unternehmens geändert werden sollten und sich auf Grundlage dessen die Unternehmenskultur verändern kann. Zur Zukunft des Web gibt es nur eins zu sagen: Web 2.0 war gestern – vor uns liegt das Web Quadrat!

 

Dr. Gerhard Wohland

„Kein Unternehmen kann sich an seinen Kunden orientieren“ – so provokant stieg Dr. Gerhard Wohland, Leiter des Instituts für dynamikrobuste Höchstleistungen (IdH) in seinen Vortrag ein. Mit einer Anekdote verdeutlichte er, dass der Wunsch des Kunden für Unternehmen nur wichtig sei, wenn der Kunde den Wunsch bei einem Konkurrenzunternehmen erfüllt bekommen würde. Hier nannte Wohland beispielhaft den Autofahrer, der in die Werkstatt kommt, um sein Auto reparieren zu lassen. Auf die Frage des Mechanikers, ob er denn sonst noch einen Wunsch hätte, teilte der Mann mit, dass er sich doch mal wieder die Haare schneiden lassen müsste. Das einzig kritische für Unternehmen seien also „falsche Fragen“, auf die Kunden unerwartete Antworten geben.

 

Dominik Wind

Dominik Wind, Co-Founder und Geschäftsführer der Agentur until we see new land knüpfte in der Diskussion um organisierte Klugheit an seine Keynote über Open Innovation an. Er sieht in Open Innovation perspektivisch den einzig gehbaren Innovationsansatz im global hochkompetitiven und dynamischen Markt. Die Zukunft wird vom Prinzip „Open-Source Everything“ gestaltet und das Ecosystem und jedes Produkt wird digital werden (DIY, Rapid Prototyping).

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